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    Manuel Nawri wurde 1974 in Überlingen geboren. Nach dem Studium in Freiburg und Odessa erhielt er Dirigierunterricht von Stefan Asbury, Sian Edwards, Johannes Kalitzke, Zsolt Nagy und Franck Ollu. Er war Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie, Dirigent der impuls Akademie von Klangforum Wien und Conducting Fellow beim Tanglewood Music Festival (USA).
    Manuel Nawri war Assistent von Peter Eötvös (Schwetzinger Festspiele), Stefan Asbury (Wolfgang Rihm´s „Jakob Lenz“ mit Klangforum Wien bei den Wiener Festwochen),  Sian Edwards (Schauspielhaus Frankfurt, Klangspuren Festival Schwaz), Kasper de Roo (Ensemble Modern), Johannes Kalitzke (Liu Sola`s „The Red Queen“ mit Ensemble Modern) und Susanna Mälkki (Deutsches Sinfonie Orchester Berlin).
    Er erhielt einen Förderpreis der Ernst-von-Siemens Musikstiftung, war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und artist-in-residence von MusicToday 2003, Seoul.

    Manuel Nawri arbeitet als Gastdirigent mit  Ensemble Modern, Basel Sinfonietta, Ensemble mosaik, Kammerensemble Neue Musik Berlin, Ensemble courage Dresden, dem australischen Ensemble ELISION, Neue Vokalsolisten Stuttgart, Ensemble ascolta, Philharmonisches Orchester Heidenheim, der camerata variabile Basel, dem European Workshop for Contemporary Music des Deutschen Musikrats, mit  suono mobile Stuttgart, adapter Berlin, mit Ensemble zafraan, dem Solistenensemble Kaleidoskop, der Rheinischen Orchesterakademie Mainz, dem norwegischen Neue Musik Ensemble Bergen Music Pool, dem estnisch- deutschen Ensemble bipolar sowie  dem Hong  Kong Contemporary Music Ensemble.
    2008 wurde er von Benedict Mason gebeten, die Einstudierung seines neuen Werkes mit den Berliner Philharmonikern zu übernehmen.

    Er dirigierte Kurt Weill´s „Dreigroschenoper“ am Schauspielhaus Frankfurt und leitete Liza Lim´s „The Navigator“ mit Ensemble ELISION in Brisbane, Melbourne, beim Tchechov Festival in Moskau und an der Opéra national de Paris, sowie Marcelo Toledo´s „La selva interior“ mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin beim ultraschall Festival Berlin. Im Herbst 2010 leitete er die Uraufführung von Steve Hui´s Multimedia-Oper „Matteo Ricci“ in Hongkong. Er arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorf, Barry Kosky, Mathias Woo.

    Außerdem arbeitete er mit dem Experimentalstudio der Strobelstiftung des SWR in Freiburg und dem ZKM Karlsruhe.
     
    Er leitete Konzerte beim Warschauer Herbst, Festival d´automne Paris, Luzern Festival, Ultraschall Berlin, Huddersfield Contemporary Music Festival, Melbourne International Festival, World Music Days Stuttgart 2006, MusicToday Seoul 2005, Shanghai Contemporary Music Festival, bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, Musikakademie Schloss Rheinsberg, Quantensprünge Karlsruhe, Klangspuren Schwaz, Korsholm Music Festival, Octogonale Hamburg, Kasseler Musiktage, Estnische Musiktage, Frum Festival Reykjavik, Dark Music Days  Reykjavik, Borealis Festival Bergen, Festspelen Bergen, Brisbane Festival, Israel Festival Jerusalem.

    2002-2007 war er Dirigent und künstlerischer Leiter von ensemble chronophonie in Freiburg. Seit 2004 engagiert er sich für ein lebendiges Musikleben in der schwäbischen Kleinstadt Heidenheim, wo er künstlerischer Leiter von Ensemble audite nova ist und dort 2011 das Zeitgenossen Festival im Rahmen der Opernfestspiele Heidenheim leitet. Seit 2003 ist er ausserdem Leiter der camerata academica freiburg.

    Manuel Nawri leitete Uraufführungen von über 220 Kompositionen und dirigierte Rundfunkaufzeichnungen beim SWR,  BR,  hr,  DeutschlandRadio Berlin und Deutschlandfunk, in  der Schweiz, Österreich, Frankreich, Polen, Estland, Island, Korea, Russland, den USA und Australien.

    Seit 2008 ist er Professor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und war 2008-2010 Leiter des Instituts für Neue Musik der Universität der Künste Berlin und der Hochschule Hanns Eisler Berlin.
    Er gab Lectures und Masterclasses in Seoul,  an der Hong Kong University und Tel Aviv University.

     

     


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